FAQ
FAQ
In Deutschland ist der Begriff „Chiropraktiker" nicht gesetzlich geschützt. Eine seriöse tierchiropraktische Behandlung sollte ausschließlich von approbierten Tierärzten oder Humanchiropraktoren mit anerkannter Zusatzausbildung durchgeführt werden. Ich bin approbierte Tierärztin (Dr. med. vet., LMU München) und absolvierte die Weiterbildung an der International Academy of Veterinary Chiropractic (IAVC) in Sittensen – einer der wenigen geprüften und wissenschaftlich fundierten Ausbildungsstätten für Tierchiropraktik weltweit.
Eine Erstbehandlung dauert in der Regel 45 bis 90 Minuten. Sie umfasst eine ausführliche Anamnese und eine Ganganalyse. Im Anschluss erfolgt die chiropraktische Behandlung des gesamten Körpers einschließlich der Gliedmaßen. Nach der Behandlung erhalten Sie auf Wunsch ein schriftliches Befundprotokoll sowie eine nach GOT aufgeschlüsselte Rechnung.
Eine Chiropraktikbehandlung ist sowohl zur Vorsorge als auch bei konkreten Beschwerden empfehlenswert. Typische Anzeichen beim Pferd: Unwilligkeit beim Reiten, Taktunreinheiten, eingeschränkte Biegung, Probleme beim Galoppwechsel, Kruppe- oder Rückenempfindlichkeit sowie nach Stürzen oder intensiver Turniersaison. Auch als regelmäßige prophylaktische Maßnahme ist Chiropraktik für Sport- und Freizeitpferde jeder Rasse und jeden Alters geeignet.
Mögliche Hinweise beim Hund: Steifheit nach dem Aufstehen, Schonhaltung, Lahmheit ohne eindeutigen orthopädischen Befund, Unwilligkeit bei bestimmten Bewegungen (z. B. Treppensteigen, Springen), Leistungsabfall beim Agility oder häufiges Stolpern. Besonders ältere Hunde sowie leistungssportliche Hunde profitieren von regelmäßigen Kontrollen.
Das hängt vom individuellen Befund und Ziel ab. Bei akuten Beschwerden sind anfangs mehrere Behandlungen im Abstand von einigen Wochen sinnvoll. Zur Prophylaxe empfiehlt sich bei Sportpferden und -hunden eine Behandlung alle 3 bis 6 Monate. Über die empfohlene Frequenz berate ich Sie gerne nach der Erstbehandlung persönlich.